Fukushima vs. Sonne und Holz

Fukushima vs. Sonne und Holz

Zu den fossilen Brennstoffen zählen mitunter Stein- und Braunkohle, Torf, Erdöl und Erdgas. Etwa 80 % des weltweiten Energiebedarfs werden aus diesen fossilen Quellen gedeckt. Im 18. und 19. Jahrhundert begann der Mensch damit, die fossilen Brennstoffe technisch zu erschließen. Folge war die sogenannte „Industrielle Revolution“. Das Leben zahlreicher Menschen konnte durch diverse Errungenschaften positiv verändert werden, doch da die Umwelt immer mehr belastet wurde, trat schon bald eine Diskussion rund um ökologische Themen zu Tage, die bis heute andauert.

Fukushima: Wenn eine Katastrophe zum Umdenken zwingt

Immer wenn es zu Umweltkatastrophen kommt, hält die ganze Welt den Atem an. Zuletzt hat die Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011 für Aufsehen gesorgt. In Block 1 bis 3 ist es zu Kernschmelzen gekommen. Große Mengen an radioaktivem Material, etwa 10 bis 20 Prozent der radioaktiven Emissionen von Tschernobyl, wurden hierbei freigesetzt. Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung wurden verseucht. Ca. 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder auch dauerhaft verlassen. Der „Fukushima-Effekt“ – also die Diskussion, die daraus entwachsen ist – hat auch im europäischen Raum bereits für ein Umdenken gesorgt. So entschlossen beispielsweise am 30. Juni 2011 Bundestag und Bundesrat mit einer deutlichen Mehrheit, dass die sieben ältesten deutschen Kernkraftwerke und das Kernkraftwerk Krümmel sofort stillzulegen sind. Alle übrigen deutschen Kernkraftwerke sollen bis 2022 stillgelegt werden.

Konsequent auf regenerative und ökologische Energien setzen

Immer mehr Verbraucher interessieren sich nun für die alternativen Energien. Da die fossilen Brennstoffe schon bald aufgebraucht sind, sind all jene im Vorteil, die sich rechtzeitig um alternative Energiequellen kümmern. So wird auch die Nutzung der Sonnenenergie stets weiterentwickelt und  vorangetrieben. Andererseits müssen in diesem Zusammenhang auch natürliche Rohstoffe wie Holz Erwähnung finden. Photovoltaikanlagen gelten als rentabel, umweltfreundlich und somit zukunftssicher. Moderne Solaranlagen können in Kombination mit Holz den gesamten Wärmebedarf eines Hauses decken. All jene Menschen, die konsequent auf regenerative und ökologische Energien setzen möchten, sollten sich für das Heizen mit Sonne und Holz entscheiden.

Sonne und Holz im Doppelpack

Solaranlage und Holzfeuerung stellen eine ideale Verbindung dar. Während die Solarenergie den Verbraucher unabhängig von den Energiepreisen macht, ist das Heizen mit Holz ökologisch unbedenklich und CO2-neutral. Das Tolle an der ganzen Sache ist, dass ein Speicher für beide Systeme ausreichend ist. Dieser Speicher nimmt einerseits die Energie der thermischen Solaranlage und andererseits auch der Holzfeuerung auf. Während im Sommer und in den Übergangsmonaten die Solaranlage die Warmwasserbereitung und Raumheizung komplett übernimmt, bleibt der Holzkessel außer Betrieb. In der kalten Jahreszeit unterstützt die Solaranlage die Holzheizung spürbar.