Was ist alternative Energie?

Der Begriff der alternativen Energien zieht sich wie ein roter Faden durch die Medien und wird gerne im Zusammenhang mit dem Problem der globalen Erwärmung angesprochen. Derzeit wird Energie vor allem aus problematischen Quellen gewonnen: Atomenergie und Energie durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe sind die hauptsächlichen Möglichkeiten. Sie zerstören allerdings nach und nach die Umwelt und stellen auch für das menschliche Leben auf der Erde eine nachhaltige Bedrohung dar, wie man an Katastrophen wie Tschernobyl und Fukushima eindrucksvoll beobachten konnte.

Was sind gängige und alternative Energie?
Die derzeit gängige Energie stammt aus Quellen wie der Verbrennung fossiler Brennstoffe oder der Verwertung radioaktiver Stoffe wie Uran. Problematisch daran ist, dass diese Quellen nicht ewig halten werden, vor allem um die fossilen Brennstoffe entfachen seit vielen Jahrzehnten bereits Kriege. Atommüll stellt eine langfristige Bedrohung für die Gesundheit der Erde und der Umwelt dar und macht den billigen Atomstrom daher ebenfalls nicht zur dauerhaften Lösung. Alternative Energien sind zunächst alle Quellen, die keinen Hauptbestandteil am Strommix ausmachen. Gemeint sind damit meistens die regenerativen Quellen, die derzeit zwar großes Potenzial bergen, aber noch unerforscht sind und damit keine flächendeckende Versorgung sicherstellen können. Allerdings werden gerade die alternativen und regenerativen Energien erforscht und gelten als zukunftsweisende Technologien, da sie dazu in der Lage wären, das Problem der Rohstoffe und der mangelnden Energie für die künftigen und jetzigen Generationen langfristig zu lösen.

Welche alternativen Energien gibt es?
Zu den bekanntesten alternativen Energien gehören die nachhaltigen Quellen wie die Wind- oder Wasserkraft sowie die Solarenergie. Diese profitieren von Ressourcen, deren Energie nicht durch ihre Verwertung verschwindet. Wind und Wasser wird es beispielsweise immer geben, die Energie ist unerschöpflich. Lediglich die Sonne wird irgendwann erlöschen, allerdings wird das in absehbarer Zeit nicht passieren – und da regenerative Energien aus der Perspektive des Menschen betrachtet werden, kann man auch die Solarenergie zu den alternativen, regenerativen Quellen zählen. Da alternative Energie nicht gleichzusetzen ist mit der regenerativen Energie, kommen im alternativen Teil des Strommixes auch einige wenig nachhaltige und umweltschonende Varianten vor. Sie werden jedoch meistens nicht mit einbezogen, wenn man alternative Energie anpreist, gemeint sind damit die regenerativen und nachhaltigen Konzepte. Derzeit sind die alternativen Energien zwar zukunftsweisend und könnten langfristig das Problem schwindender Rohstoffe lösen, doch derzeit verursachen sie vor allem hohe Entwicklungskosten und gehören zu den Technologien, die noch zu tief in den Kinderschuhen stecken, als dass man sie rentabel und führend einsetzen könnte.